Banner
 
   
 
     
 
 
Der Beauceron
 
Berger de Beauce, Beauceron, BasRouge



Geschichtlicher Hintergrund:
Chien de Beauce, Beauceron und Bas-Rouge sind die gegebenen Namen Ende des XIX Jahrhunderts, um die alten Flachlandhirtenhunde zu bezeichnen, vom selben Typ mit Kurzhaargesicht und rauhen kurzen Haaren, mit kupierten Ohren. An den 4 Pfoten und am Körper mit Brandabzeichen, daher wurde er "Bas-Rouge" (Rotstrumpf) genannt. Gewöhnlich war das Haarkleid schwarz und brand, es gab auch grau, ganz schwarz, sogar ganz fauve (Lohfarbe). Diese Hunde waren gezüchtet und ausgewählt wegen ihrer Fähigkeit die Herde zu führen und zu schützen.

Rassegeschichte:
Der aus der Landschaft Brie stammende Beauceron steht dem Briard sehr nahe. Beide haben hinten doppelte Afterkrallen. Die Anatomie dieser Rasse, im Erscheinungsbild eine Mischung von Mastiff und Dobermann, ähnelt auffallend einem 2000 Jahre alten Skelettfunden aus Ostfrankreich.

Allgemeines:
Diese eigenwillige, aktive Rasse braucht eine erfahrene Hand und sehr viel Bewegung - als Gegenleistung erhält man lebenslang Anhänglichkeit und Schutz. Der physisch unkomplizierte Hund hat einen wendigen, kraftvollen Körper. Die Gehorsamkeitserziehung ist zuweilen schwierig, und die ersten Begegnungen mit adulten Artgenossen sollte nur unter Aufsicht geschehen. Doch wie der Briard ist der Beauceron fast immer ein verläßlicher und pflichtbewußter Familien- und Gebrauchshund. Auch als Ausstellungshund wird er in Europa immer beliebter.

 


 
  © www.fama.at